Kanada

Vancouver

Die ersten beiden Tage verbrachten wir in Vancouver. Leider war das Wetter nicht das beste. Wir waren im Stanley Park, auf Granville Island und im Touristenviertel um den Vancouver Tower, Canada Place und in der Water Street an der Steam Clock. Sonntags morgens übernahmen wir dann unseren Mietwagen und fuhren in die Horseshoe Bay zum Fährterminal für die Überfahrt nach Nanaimo auf Vancouver Island.

Vancouver Island

Auf dem Weg zur Telegraph Cove waren wir einkaufen. In Telegraph Cove schlugen wir unsere Zelte auf und erkundeten per Pedes die Umgebung. In der Gegend sahen wir etliche Bald Eagles (Weißkopf-Seeadler). Am kommenden Tag machten wir eine Grizzly-Tour (die Tour hatten wir bereits zu Hause gebucht). Mit dem Boot ging es ins Knight Inlet. Unterwegs begleiteten uns Delphine auf dem Weg ins Inlet. Dort angekommen konnten wir vom Boot aus zwei Halbwüchsige und einen Erwachsenen "blonden" Grizzly am Ufer beobachten. In der Nähe der Knight Inlet Lodge war dazu noch ein Schwarzbär auf Futtersuche.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Port McNeill, setzten mit der Fähre auf Malcom Island über und erwanderten dort die Küstenregion. Mit der letzten Fähre am Tag ging es wieder zurück. In Telegraph Cove gönnten wir uns dann ein gutes Essen im Restaurant.

Früh am nächsten Morgen fuhren wir dann nach Port Hardy. Von dort aus ging unsere Fähre durch die Discovery Passage nach Bella Coola. Wir kamen dort im Dunkeln an, suchten uns ein Motel und waren früh im Bett.

Von Bella Coola aus fuhren wir nach Williams Lake. Ein paar Kilometer außerhalb schlugen wir unsere Zelte auf. Den kommenden Tag verbrachten wir dann auf dem Williams Lake Stampede. Wir sahen verschiedene Reiterspiele, Bullenreiten, Wildpferde und vieles mehr. Es war sehr Interessant und hatte Volksfestcharakter.

Wanderung am Mt. Robson

Von Williams Lake aus fuhren wir mit einem Abstecher zum Wells Gray Provincial Park zum Mt. Robson, dem höchsten Berg der kanadischen Rockies. Wir mieteten ein Zimmer in Valemont und bereiteten die Wanderung zum Berg Lake vor.

Am nächsten Morgen bei herrlichem Wetter starteten wir den Trek. Vom Parkplatz aus, vorbei am Kinney Lake, durch das Tal der tausend Wassrefälle liefen wir gute 20 km mit Sack und Pack, sowie Verpflegung und Wasser für zwei Tage bis zum Berg Lake. Hier oben auf gut 2.000 m schlugen wir unsere Zelte auf und gönnten uns ein heißes Süppchen. Am nächsten Tag waren wir um den Berg Lake unterwegs, leider war das Wetter nicht besonders. Unter anderem sahen wir einige Marmots (Murmeltiere).

Jasper

Am kommenden Tag liefen wir wieder zum Auto zurück, fuhren nach Jasper und machten zwei lockere Tage zum Relaxen. Wir waren nur am Maligne Canyon und auf dem Whistlers Peak mit tollem Blick auf Jasper und Umgebung. Ansonsten faulenzten wir im Garten unserer Hausherren und gönnten uns einige Bierchen in einer Sportsbar.

Lake Louise

Mit einem kurzen Abstecher zur Mt. Edith Cavell, vorbei an den Athabascar Falls und Peyto Lake war unser nächstes Ziel Lake Louise. Mit einem Stopp am Columbia Icefield kamen wir in Lake Louise an und schlugen unsere Zelte auf. Wir waren am Lake Louise und wanderten zum Lake Agnes mit Beehive.

Traumhafter Lake O'Hara

Am kommenden Morgen ging es früh los. Wir fuhren zum Parkplatz, wo der Bus-Shuttle zum Lake O'Hara abging. Mit Zelt, Verpflegung und Wasser starteten wir die Tour. Hierzu sei zu bemerken, dass nur eine geringe Anzahl Besucher zum Lake O'Hara täglich zugelassen werden. Dazu muss man sich genau drei Monate vorher anmelden und die Tickets für den Shuttle und den Campground telefonisch buchen.

Oben angekommen bauten wir bei herrlichem Wetter unser Zelt auf. Danach machten wir uns auf den Weg die Gegend zu erkunden. Ein steiler Pfad führte uns zum Wiwaxy Gap auf gut 2.500 m. Von hier hatten wir einen tollen Blick auf die gesamte Gegend. Man sieht gut die einzelnen Seen, von denen das Wasser immer eine Stufe tiefer in den nächsten fließt, und jeder der kleinen Seen hat einen anderen Blauton.

Emerald Lake - Golden ... und viel Weißbier

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus-Shuttle zurück. Wir machten einen Abstecher zum Emerald Lake und an die Takkaw Falls - und fuhren weiter nach Golden. Hier waren wir dann in der Touristinfo und erkundigten uns nach einer Unterkunft - wir wollten mal wieder ein Dach über dem Kopf und ein anständiges Bett haben. Man vermittelte uns ein Zimmer im deutsch geführten "Timber Inn" - ca. 30 km von Golden entfernt.

Dort angekommen sahen wir schon die "Warsteiner"-Sonnenschirme auf der Terrasse. Wir meldeten uns an, machten ein Upgrade auf Halbpension (es gab Rindsrouladen) und bezogen eine riesige Dachwohnung. Wir fragten nach, welches Bier sie im Angebot hätten: " Pils, ein dunkles Export und Weißbier" war die Antwort. Wir also drei Weißbier bestellt ... und ruckzuck waren die weggeschluckt. Gleich das nächste bestellt und Zweifel bekommen, ob genügend Weißbier vorhanden sei. Auf Nachfrage hieß es nur, "das Fass ist frisch angezapft"! Dann gab es kein Halten mehr. Nachts gegen 23 Uhr machten wir noch eine weitere Übernachtung klar, den in unserem Zustand konnten wir am nächsten Tag bestimmt kein Auto fahren.

Wir mussten zwar am nächsten Morgen die Dachwohnung räumen, bekamen dafür aber ebenso geräumiges Chalet. Da es mir nicht besonders ging, verbrachte ich den ganzen Tag auf der Terrasse im Liegestuhl. Schimmi und Mathias mussten die bittere Pille schlucken und gingen mit einem "Cowboy" den wir an der Bar kennen lernten zum Reiten.

Dieser Abend verlief dann wesentlich ruhiger. Die Rechnung am nächsten Morgen war auch nicht ohne ... umgerechnet 180 Euro mussten wir nur für´s Weißbier zahlen!

Johnston Canyon

Langsam begannen unsere letzten Tage. Wir fuhren zum Johnston Canyon und bauten auf einem Campground unsere Zelte auf. Nach einem Besuch im Canyon versuchten wir uns koch-technisch an einem "Beer-Can-Chicken" (Dosenbierhähnchen) - was irgendwie nicht so wollte wie wir. Jedenfalls haben wir es später zerlegt und die Teile normal gegrillt.

Eigentlich war der Campground herrlich gelegen. Nur die Unmassen an Moskitos war unerträglich. Deshalb lagen wir schon ziemlich früh in den Schlafsäcken. Am nächsten Morgen dann sind wir fluchtartig vom Campground weg. Vor lauter Moskitos haben wir unsere Sachen einfach ins Auto geschmissen und sind los. Unterwegs am Highway haben wir dann unsere Sachen richtig gepackt und gefrühstückt.

Banff

In Banff übernachteten wir für drei Nächte in einem Hostel. Wir waren in Banff unterwegs, machten einen Abstecher zu den Sunshine Meadows und dem herrlichen Moraine Lake. Dann hieß es langsam an den Heimweg denken. Mit einem Abstecher am Olympiagelände in Calgary fuhren wir zum Airport. Von Calgary aus ging es wieder Richtung Heimat.

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