Ecuador & Galapagos

Quito

Mit KLM ging es über Amsterdam nach Quito. Dort wurden wir am Flughafen von unserem Guide Roberto empfangen und zum Hotel in der Altstadt gebracht. Roberto ist 15 Jahre in Deutschland aufgewachsen und hatte sein Land schon einmal bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vertreten.

Am folgenden Tag erkundeten wir die Altstadt von Quito mit seinen prunkvollen Kirchen und Palästen. Wir kletterten auf einen Turm der Basilika Del Voto Nacional und hatten von oben einen herrlichen Ausblick auf Quito. Wir erkundeten historische Plätze und wir waren in vielen richtig prunkvollen Kirchen.

Bergnebelwald

Nach einem Stopp an der Äquatorlinie "Mitad del Mundo" ging es in den Bergnebelwald zur Bellavista Lodge. In der Lodge selbst sind viele Zuckerwasserspender aufgestellt und aufgehängt. Zu diesen fliegen die Kolibris, um den süßen "Saft" zu schlecken und man kann sie aus nächster Nähe beobachten. Diese Zuckerwasserspender stehen jedoch auch in der Kritik. Es gibt in Ecuador viele Hotels, die in ihren Grünanlagen diese Spender aufhängen, um für die Touristen die Kolibris anzulocken. Einige Ornithologen behaupten, dass die Kolibris dadurch ihre natürlichen Nahrungsquellen nicht mehr aufsuchen und ihrer Aufgabe, der Blütenbestäubung, nicht mehr nachkommen würden. Des Weiteren ist das Zuckerwasser nicht die richtige Nahrung für sie.
In Bellavista wurde uns versichert, dass die Kolibris allein durch das Zuckerwasser nicht genügend Nährstoffe aufnehmen würden und sie durchaus ihre natürlichen Nahrungsquellen aufsuchen würden. Nur durch Aufnahme von natürlichem Blütennektar könnte ihr hoher Energiebedarf gedeckt werden.

Diese kleinen Brummer hören sich manchmal wie große Hummeln oder Ventilatoren an, schillern in vielen Farben und werden deshalb auch "fliegende Edelsteine" genannt. Man sieht sie häufig in der Luft "stehen", wobei sie die Flügel so schnell bewegen, dass man diese kaum erkennen kann. Auch gelungene Fotos fliegender Kolibris sind selten. Ich hatte mehr als 450 Fotos geschossen und dabei vielleicht 20 "scharfe" Fotos als Ausbeute.

Cuenca & Guayaquil

Nach der Fahrt ging es dann weiter mit einem Zwischenstopp bei den Inkaruinen von Incapirca nach Cuenca.
Cuenca eine wunderschöne koloniale Stadt. Der alte Stadtkern gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Basilika mit seinen hellblauen Kuppeldächer, die alten Gebäude mit schmiedeeisernen Verzierungen, die gemütlichen Innenhöfe. Bei einem Stadtrundgang waren wir in der Markthalle, einer Panama-Hut-Fabrik und in der Basilika.

Durch den Cajas NP fuhren wir nach Guayaquil. Unterwegs waren wir auf einer Bananenplantage. In Guayaquil waren wir im Parque Histórico, im Leguan-Park, dem Malecon 2000 und auf dem Hügel Cerro Santa Ana. Abends feierten wir mit unserem Guide Roberto unseren Abschied am nächsten Tag flogen wir auf die Galapagos Inseln.

Straße der Vulkane

Vom Bergnebelwald ging es nach Otavalo. Vorbei am Vulkan Cayambe (5790m) und mit einem Abstecher zur Lagune Cuicocha ging es nach Otavalo auf den Indiomarkt. Nach einer Übernachtung in der Nähe von Otavalo fuhren wir auf der "Straße der Vulkane" Richtung Cotopaxi (5897m). Wir übernachteten in der Hacienda La Cienega und schauten uns eine Rosenfarm an. Am nächsten Tag ging es nach einem Abstecher zum Krater Quilotoa nach Baños.

Leider regnete es am nächsten Tag in der Umgebung sehr stark und wir waren am "Pailon del Diablo" (Teufelkessel) nur kurz zum Fotografieren bevor wir uns auf den Weg Richtung Chimborazo (6310m) machten. Hier am Chimborazo fuhren wir bis auf eine Höhe von 4800m zur Carrel-Hütte und wanderten von dort zur Whymper-Hütte auf ziemlich genau 5000m. Die Landschaft am Chimborazo erscheint unwirklich ja fast kann man sagen, eine Mondlandschaft. Und doch findet man hin und wieder kleinere Herden Vicuñas . Wir übernachteten in Riobamba und mussten ganz früh raus. Wir fuhren nach Alausí um mit dem Zug die Strecke zur Teufelsnase (Nariz del Diablo) zu fahren.

Galapagos

Wir flogen gut eine Stunde von Guayaquil bis auf die Insel Baltra. Wir wurden in unser Hotel nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz gebracht und waren nachmittags in der Charles Darwin Station und später in einem Refugium um die Riesenschildkröten in ihrem natürlichen Habitat zu beobachten.

Das eigentliche Galapagos-Abenteuer begann am nächsten Morgen. Wir wurden an die Nordküste der Insel Santa Cruz gebracht und fuhren mit dem Boot auf die Insel Bartolomé. Über einen Plankenweg erreichten wir einen Aussichtspunkt mit Blick auf den postkarten-berühmten Pinnacle Rock. Danach setzten wir zur Nachbarinsel über und konnten uns am schneeweißen Strand die Zeit vertreiben. Das Wasser war angenehm zum Baden. Ein Erlebnis war, als eine Robbe neugierig um uns herum schwamm.

Am nächsten Tag waren wir auf Seymour North. Wir konnten Blaufußtölpel bei der Balz, Brut und Aufzucht der Jungen beobachten. Pelikane waren auf Fischfang und die Fregattvögel bei der Brut und der Aufzucht der Jungen. Männliche Fregattvögel präsentierten ihren leuchtendroten Kehlsack.

Der letzte Bootsausflug führte uns auf die Plazas. Hier konnten wir Maskentölpel, Möven bei der Brut und besonders viele Landleguane beobachten.
Am letzten Tag waren wir auf Santa Cruz unterwegs. Wir wanderten zur Tortuga Bay, einem herrlichen breiten, weißen Sandstrand. Entlang des Strandes wanderten wir zu einer kleinen Bucht zum Baden. Überall konnten wir Meeresechsen und verschiedene Finkenarten beobachten.

Abschied aus einem der ganz besonderen Naturparadiese dieser Erde. Über Guayaquil und Amsterdam ging es wieder Richtung Heimat.

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